. Diese Freigabe ist Bestandteil der im November 2013 zwischen Iran und der G5+1 getroffenen Vereinbarung.
"Nachdem die ersten vier von acht Raten des blockierten iranischen Vermögens bereits freigegeben wurden, steht die Freigabe der fünften nächste Woche bevor", kündigte Hamid Ba'eedinejad, der Generaldirektor für internationale Angelegenheiten im iranischen Außenministerium, am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur IRNA an.
Ba'eedinejad, der dem iranischen Experten-Team bei den Atomverhandlungen mit der G5+1 vorsteht, sagte weiter, dass das Geld auf japanische und Schweizer Banken überwiesen worden ist. Die iranische Zentralbank kann die freigegebene Summe zum Ankauf ausländischer Währungen, von Gold und von Handelsgütern verwenden, sofern damit nicht gegen Sanktionen verstossen wird. Medikamente, landwirtschaftliche Erzeugnisse und einige andere Waren sind bereits bestellt worden.
Außerdem, so Ba'eedinejad, sollen von diesem Geld die Flugzeuge der iranischen Luftfahrtgesellschaften überholt werden und sollen zu diesem Zweck alsbald in die dafür ausgerüsteten europäischen Wartungs- und Reparaturzentren überführt werden. Die US-Regierung hat dem Luftfahrtkonzern Boeing erst kürzlich den Verkauf von Ersatzteilen an den Iran gestattet, dessen Flugzeuge teilweise noch aus der Zeit vor der Islamischen Revolution im Jahre 1979 stammen. Der Verkauf neuer Flugzeuge an den Iran wird aber weiterhin durch die Sanktionen verhindert.